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Stuttgarter Bogenjäger auf der Pirsch: Parcours in Reutlingen

Der Ausflug der Stuttgarter Bogenjäger geht diesmal ganz in die Nähe, auf den Parcours des PSV Reutlingen. Den Parcours auf dem ehemaligen Gelände der Wehrmacht und später der Franzosen kennen einige schon ganz gut, vielleicht auch vom Turnier “Unter der Achalm” und von der Bowhunterliga. Er bietet nahe, weite, verzwickte Schüsse, ist aber auch für Neulinge geeignet.

Dran denken: Festes Schuhwerk zum Wechseln, Trinken und Vesper mitnehmen. Und je nach Wetter Regensachen, Sonnencreme, etc.
Abfahrt ist um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz des SV Hoffeld, da der umzäunte Parcours um 10 Uhr öffnet, und um 13 Uhr offiziell schon wieder schließt. Dafür kann anschließend in einer der nahe liegenden Gastwirtschaften gegessen werden.

Bitte unten bei den Kommentaren anmelden und angeben, ob mit Pkw oder nicht, es sind knapp 40 Kilometer einfach.

Die Google-Karte zeigt nicht den Parcours an, sondern vermutlich den Verwaltungssitz des Vereins in der Stadt.

Anfahrt laut der Website des PSV Reutlingen:
“Der Parcours liegt im Südwesten von Reutlingen mitten im Wasenwald. B27 ins Zentrum Reutlingen solange gerade aus wie möglich, dann abknickend nach rechts und beim nächsten T-Stück (nach ca. 200m) gleich wieder links Richtung Pfullingen und nach der Parkhauseinfahrt gleich wieder rechts abbiegen (Alteburgstraße). An der Pomologie vorbei immer gerade aus (gut 1,5km) und der Ausschilderung zum Freibad/Naturtheater folgend links abbiegen. Am Eingang des Freibads vorbei bis zum T-Stück, dann rechts und beim Kreisverkehr die letzte Abfahrt in den Wald hoch. Am Wildgehege entlang nach 300m bei erster Gelegenheit links ab. Nach ca. 150m treffen wir auf das Eingangstor mit einigen Stellplätzen. Für weitere Parkplätze einfach dem Weg weiter folgen bis zur PSV-Vereinsgaststätte.

Navi-Nutzer und Routenplaner programmieren am besten den Raitteichweg, Mark oder die Herrmann-Hesse-Straße am Freibad.”

Stuttgarter Bogenjäger auf der Pirsch: Saurierpark am Jakobsberg

Dieser wundervolle Parcours von Peter Steeb liegt am Jakobsberg in Ruppertshofen bei Schwäbisch Gmünd, und mehrere Varianten unterschiedlicher Längen werden angeboten. Für Kinder und Jugendliche ist die Runde mit den Dinosauriern ein herrliches Abenteuer – natürlich ebenso für Erwachsene, die das Kind in sich bewahren konnten. Sehr idyllisch führt unten im Tal der Teil am Bach entlang.

Die Streckenführung ist zum Teil sehr steil, wobei die Höhenmeter dann auf einem festen Weg überwunden werden. Ansonsten sind alle Varianten leicht zu gehen.

 

Die Fotos vom Frühjahrsputz sind online

Danke an Harald, der wieder fleissig fotografiert hat. Im Bereich Fotos sind diese, für Mitglieder, ab sofort verfügbar. Am Ende der Galerieseite gibt es den Link zu den Fotos in Originalgröße, falls sich jemand diese herunterladen will. Der Link führt in einen Dropboxordner, der die aktuellen, wie auch die zukünftigen Bilder beinhalten wird.

Viel Spass beim Durchblättern.

Stuttgarter Bogenjäger auf der Pirsch: Parcoursbesuch in Schlichemtal

Zum Saisonstart der Ausflüge der Stuttgarter Bogenjäger besuchen wir den Parcours “Pfeil & Bogen” von Lothar Obert in Schlichemtal nahe Balingen. Der 3D-Parcours führt über ein weitläufiges Gelände entlang eines Baches mit lieblichen Obstwiesen und zwei Wäldchen und ist im Großen und Ganzen gut begehbar, allerdings stellenweise sehr steil und bei nassem Boden machmal recht rutschig.  Der Pfeilschwund ist relativ gering, daher auch für unerfahrene Bogenschützen problemlos zu bewältigen.

Hier gilt ganz besonders: festes Schuhwerk zum Wechseln, bei schlechtem Wetter eventuell sogar Ersatzhose mitnehmen. Mit dabei sein sollte auch Trinken, Vesper (es gibt dort nichts), Regensachen, Sonnencreme, etc.
Abfahrt ist um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz des SV Hoffeld.
Bitte bei den Kommentaren anmelden und angeben, ob mit Pkw oder nicht.
Die Google-Karte zeigt die Straße an, in die man abbiegen muss und wo man parken kann. Auch auf dem Hof sind Parkplätze und hier schreibt man sich ein. Zum Einschießplatz des Parcours sind es dann noch etwa fünf Minuten zu Fuß in Richtung Nordosten, die Egertstraße entlang.

Aktueller Hinweis: Am 11. März haben Wolf und Lu vorab zur Probe den Parcours besucht. Neben dem kurzen Fußweg zum Start des Parcours befindet sich ein Gehege mit Schafen. Dort können ganz junge Lämmer beobachtet und vielleicht sogar gestreichelt werden. Zwei sind ganz frisch geschlüpft.
Zu beachten: Stellenweise ist es auch jetzt sehr rutschig und steil, an diesen Stellen sind meistens Stufen im Hang und eine Sicherung per Seil.
Manche besonders schwierige Passagen können (vorsichtig) umgangen werden: Nach den beiden hintereinanderstehenden Bären (Ziel 7) geht es weiter hoch zum weiten Schuss auf den Hirsch. Danach geht es sehr steil bergab. Das kann umgangen werden, indem man nach den Bären nicht hochgeht, sondern unten auf der Wiese weiter zu Schuss 9.
Nach dem Schuss auf den Adler (etwa Ziel 11, falls die Erinnerung noch stimmt) kommt die Hütte und nach ein paar weiteren Schüssen das bewegte Ziel. Anschließend geht es den Weg weiter hoch auf eine Wiese mit einem Schuss auf ein freistehendes Reh. Danch kommt ein steiler Bergabschuss auf zwei Luchse (etwa Ziel 15) und hier ist es wieder sehr rutschig und steil. Das kann umgangen werden, indem man vom bewegten Ziel zurückläuft und zwischen Adler und den Füchsen (etwa Ziel 9) sehr vorsichtig über den Bach läuft – Pfeilflug von links oben – und sich wieder bei Ziel 16 in den Parcours-Verlauf einreiht.
Es ist zu empfehlen, die Gruppen aus nicht mehr als sechs Personen zu bilden, da es sonst sehr lange dauert. Im letzten Jahr 2016 musste deswegen abgebrochen werden, und das wäre mehr als schade.

Toller Jahresabschluss 2016 der Stuttgarter Bogenjäger

Mit dem schweren 31. Jagdturnier in Murrhardt begann Anfang September der Herbst 2016. Mario Silveira belegte am Samstag bei der Drei-Pfeil-Runde den siebten Rang und konnte sich am Sonntag bei der Doppel-Hunter-Runde sogar auf den fünften Platz steigern .

Dann, Anfang Oktober, schlug auch Günther Manz beim 7. Markgröninger Jagdturnier wieder gewohnt souverän zu. Mit 470 Punkten wurde er erster, zehn Punkte vor dem zweiten, und auf dem dritten Rang folgte bereits Mario mit 454 Punkten.

Zeitgleich fand im Bayerischen das Turnier von Bow-Targets in Ellerbach statt. Hier fand auch Anja Luisa “Lu” Riedel den Weg aufs “Trepperl”, wenn gleich sie ihren Sieg vom Vorjahr nicht wiederholen konnte und zweite wurde. Seinen dritten Platz von 2015 konnte Wolf Riedel bestätigen – damit sein erstes Podium im Jahr 2016.

Eine Woche später gab der Goldene Oktober seinem Namen alle Ehre. Beim gleichnamigen hochklassigen Turnier in Maulbronn konnten die Stuttgarter Bogenjäger diesmal nicht mit Podiumsplätzen glänzen. Wolf als Vereins-Bester landete mit 470 Punkten auf Rang 13, zwei winzige Pünktchen vor Lothar Hahn auf 14 und dem punktgleichen Günther Manz auf 15, der mit technischen Problemen seines Bogens zu kämpfen hatte. Mario als 24. mit 426 Punkten hatte sich etwas unter Wert geschlagen. Nicht zufrieden war auch Lu bei den Damen dem zwölften Rang mit 384 Punkten.

 Aus Vereinssicht fand der Höhepunkt des heißen Herbstes einmal mehr auf unserem Lieblingsparcours statt: “Halloween-Shootout” hieß es bei Ox-Bow in Jagsthausen. Die geballte Hoffelder Macht trat an, um die gegnerischen Schützen an den Abschusspflöcken zu eliminieren. Während Wolf am Samstag noch nicht in den “Hoffelder Flow” kam (326 Punkte, Rang 15), schlug dafür Lu bei den Damen zu: Rang drei (350 Punkte). Das sollte aber nur das Vorspiel sein: Am Sonntag gab’s dann für die Nicht-Stuttgarter Bogenschützen fast nichts mehr zu holen. Einfach gnadenlos putzte Günther alles weg – mit 484 Punkten siegte er in der Klasse Herren Recurve mit dem gigantischen Vorsprung von 38 Punkten auf den zweiten. Was für ein beeindruckendes Ergebnis!
Die Stuttgarter Bogenjäger plus Gast Imeke beim Halloween Shootout

Bei den Erwachsenen feierte in der selben Klasse der von den Jugendlichen frisch aufgerutschte Tobias Notterer mit einem bravourösen Ergebnis seinen Einstand: 378 Punkte, das bedeutete Rang elf, noch vor den erfahrenen Mario und Lothar, die punktgleich mit 356 Punkten 16. und 17. wurden. Zu erwähnen auch Peter Bloch auf dem 35. Rang (272 Punkte) und erstmals Harald Jürgler, der bei seinem Premierenturnier als 48. durch kam. Bei den Damen schaffte Christa Bloch den achten Platz mit 210 Zählern. Unsere wackeren Langbogen-Schützen Peter und Karin Hirt kamen auf die Plätze elf und 14.

Der Odysseus-Schuss beim Tippi in Jagsthausen

Aber das war noch lange nicht alles im geschichtsträchtigen schwäbischen Örtchen: Franz Trieb gewann mit seinem brandneuen “Bickerstaffe”-Langbogen von “Britannia Bow Works” aus London, mit dem er noch kaum trainieren konnte, den zweiten Platz in der Königsklasse, der Klasse der Primitivbögen.

Schließlich noch der Nachwuchs: Ebenfalls ihren Einstand feierte Isabel Jauch mit einem tollen dritten Platz bei den Jugendlichen. Zweiter wurde Manuel Notterer bei den Schülern, und die Kinderklasse gewann Noah Silveira. Was für ein Wochenende für die Stuttgarter Bogenjäger – Jagsthausen ist einfach unser Pflaster.

Die Gewinner beim Halloween-Shootout am Sonntag: Franz, Günther, Imeke, Manuel, Isabel (von links). Noah (vorne)

Fotos: Mario Silveira